Soft-SM Anfänger

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SM-Elemente als erotische Erweiterung

Erste Schritte in Richtung lustvollen SM

"Das Thema reizt mich sehr, aber ich finde keinen rechten Einstieg" oder "Wie baut man denn eigentlich eine Session auf?" oder "Ich traue mich nicht, DAS zu machen" oder "Ich komme mir so albern vor, und das ärgert mich"
Solche oder ähnlche Fragen bekomme ich immer wieder zu hören.
Zunächst sollte dieser Kurs eine reine Fortbildung für Sexarbeitende sein, er hat sich dann aber gewandelt zu einem sehr interessant gemischten Kurs, wo mehr Privatpersonen teilnehmen als Kolleg*innen. Und gerade diese Mischung gefälllt mir sehr - jedes Mal befruchten wir uns auch gegenseitig. Ein sehr lebendiger Kurs.
Es geht um eine sehr praktische Annäherung an lustvollen BDSM. Wir erlernen hier die ersten Handgriffe für softe SM-Spiele. Aber es geht auch um das Verstehen und das gedankliche Eintauschen in die "neue" Welt.

Inhaltlich geht es in meinem Kurs nicht um Sadismus und harte Schlagetechniken, sondern zunächst um das Verstehen von SM-Phantasien und um die verschiedenen Aspekte. Es geht um Softe-SM-Techniken ohne große Schmerzen und Spuren. Es geht um lustvollen SM, der einfach nur geil ist und auch sein darf.
Wir lernen die absoluten handwerklichen Basics im Fesseln, Nippelplay und CBT.
Ich zeige auf, wie man eine schöne Spielsession aufbauen kann und sich dann alleine weiter entwickeln kann.
Ein wichtiger Bestandteil ist, wie die erworbenen Fähigkeiten mit der „normalen Erotik“ und/oder der Massage kombiniert werden können.


Die Zielgruppen beschreibe ich hier separat.
Achtung: der Kurs ist nicht nur für Frauen, es dürfen auch Männer kommen.

Bei Privatpersonen in festen Beziehungen:
Hier geht es oft darum, dass bewährte Beziehungsmuster nicht so leicht über den Haufen geworfen werden können. Oft sind es ja auch zwei Partner, die beide keine Ahnung von SM haben. Und alleine die Neugier reicht bei vielen nicht aus, um ins Spielen zu kommen. Ich liefere Ideen und schöne Praxisbeispiele, was denn an bizarren Spielen so aufregend sein kann.
Die Partner können gemeinsam zum Kurs kommen, aber sehr gerne auch alleine, denn gerade Frauen finden es oft gut, sich erst mal ohne den erwartungsvollen Partner an das Thema anzunähern und ihn dann zu überraschen. Oft gibt es auch mehr Offenheit, wenn Paare nicht gemeinsam kommen.

Bei Privatpersonen ohne feste Beziehung:
HIer geht es oft darum, dass eine Frau jemanden kennengelernt hat, der gerne von ihr dominiert werden würde. Dann findet oft ein interessanter Prozess statt, der zwischen Neugier, Verwunderung und Scham pendelt. In meinen bisherigen Kursen ging es den Damen dann darum, was wünscht er sich überhaupt und wie fange ich an. Mir ist dabei auch die Frage wichtig, was macht "dich selber" denn eigentlich an, und wie gehen beide Partner beglückt aus dem Spiel raus.

Sexarbeitende aus Bordell oder Escort
„Ist eine da für Dominant?“ Diese Frage taucht öfter auf in Bordellen.
„Kannst du nicht Mal ein wenig mehr machen?“ Diese Frage hören Escortdamen immer wieder, und Aufgeschlossene fragen sich, wie sie das kombinieren können und was überhaupt erwartet wird.
Im Bordell sind es interessanterweise immer die selben Frauen, die auf die "Dominant-Frage" auf Zimmer geschickt werden. Sie machen dann irgendwas aus dem Bauch heraus, und in der Regel ist der Kunde auch zufrieden. Doch werde ich als oft gefragt, wie man das professioneller machen könnte.

Sexarbeitende aus erotischer oder Tantra-Massage
Was in der Massage „Hingabe“ ist, unterscheidet sich nicht viel vom „sich ausliefern“ im BDSM. Es gibt viele Parallelen. Die beiden Welten zu verbinden kann ein sehr spannender Spagat sein. Der Kunde wünscht sich oft diese Verbindung. Viele Anbieter*innen sehen das als Tabu. Es klafft als eine Lücke im Angebot, welche sich zu schließen lohnt.


Inhalte:

  • Grundsätzliches:
  • Was ist der Genuss am Schmerz oder Kink?
  • SM-Vokabular
  • Bedeutung und Einsatz von Kleidung/Körperhaltung/Stimme
  • Kopfkino und Umsetzung dessen


Handwerkszeug:

  • Nippelplay
  • Abbinden und CBT
  • lustvolle Analspiele
  • Benutzung von Toys
  • Grundfesselungen – Quick and Dirty
  • Rollenspiele


Die Session:

  • Das Vorgespräch: Bedeutung, Aufbau, wo frage ich nach?
  • Einstieg in eine Session oder Übergang zum SM
  • Wie weit kann man gehen? Was ist zu wenig, was zu viel?
  • Rollenspiele, die zum individuellen Arbeitsalltag passen
  • Lustvolle Aspekte

Mitzubringen:

  • Bereitschaft das eine oder andere an sich selber auszuprobieren
  • bequeme Kleidung (Freizeitlook) – Fetisch-Outfit nicht nötig
  • Seile und Toys stehen in verschiedenster Ausführung zur Verfügung – es darf aber gerne vorhandenes Spielzeug mitgebracht werden


Geeignet für:

  • interessierte Privatmenschen, die einen vorsichtigen aber sehr praktische Einstieg in Soft-SM wünschen
  • Tantra- oder Erotikmasseur*innen, die dominante Massagen anbieten wollen
  • Sexarbeiter*innen, die ihre Arbeit durch SM-Elementen erweitern wollen


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DOZENTIN:

Johanna Weber

Bizarre u. berührbare Dominanz - Seit 2009 als tätig in verschiedenen Bordellen u. Studios in Deutschland und der Schweiz. Während ihres Studiums arbeitet sie als Prostituierte und als Escort. Es folgten elf Jahre im Team-Trainings- und Marketing-Bereich. Angekommen in deutschlandweiter Führungsposition macht sie einen Schnitt und kehrt zurück in die Sexarbeit: Dort fand sie nach einigen Experimenten ihren Platz als eine Domina, für die körperliche Nähe u. Dominanz kein Widerspruch sind.


Webseite: www.johannaweber.de
Mail: Info@johannaweber.de
Tel: 0151 - 1751 9771

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KURSINFOS:

Datum: 13.Janaur 2019

Uhrzeit: 11:00 - 18:30 Uhr

Ort: Studio Lux

Kosten: 95,- Euro oder 85,- Euro für Mitglieder des BesD oder Hydra oder sonstiger Hurenaktivismus
Bezahlung direkt vor Ort am Workshoptag selber

Snacks und Getränke sind im Preis inbegriffen.
Mittags gehen wir in einen der leckeren Imbisse direkt vor der Haustür (Extrakosten).

Übernachtung im Studio ist für 10,- Euro möglich für alle, die von weiter anreisen. Bettwäsche vorhanden. Bitte bei Anmeldung angeben, wenn Übernachtung gewünscht.

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