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Doktorspiel mal anders

von Fräulein Eder

Wie der Urologe zum Übungsobjekt für die Domina wurde

Immer diese Frau-Doktor-Rollenspiele mit hilflos ausgelieferten und sexuell ausgebeuteten Patienten. Dabei gibt es doch auch so viele männliche Doktoren mit Bedürfnissen…

„Guten Tag, Herr Doktor!“

„Guten Tag – Frau Eder? Ich hatte einen Mann erwartet.“ Klar, er ist ja auch Urologe. Aber ich bin nicht aus Versehen bei ihm.

Ich lächle und lasse meinen Blick einmal von oben nach unten über den Mann im Arztkittel wandern, der hinter seinem Schreibtisch sitzt. „Ja, Sie haben sonst wohl eher mit Männern zu tun. Ich bin aber nun einmal eine Frau und komme mit einem besonderen Anliegen, bei dem Sie mir hoffentlich helfen können.“

Er schaut mich neugierig an. So etwas verspricht für ihn doch mal eine Abwechslung im Praxisalltag zu werden. „Und was ist das für ein Anliegen?“

Ich setze mich ihm gegenüber und stütze ein bisschen prätentiös die Arme auf den Armlehnen ab. „Ich benötige ein Fachgespräch. Sehen Sie, ich bin Domina. So richtig mit Peitsche und Bestrafungen. Aber heutzutage hat meine Zunft ihren Tätigkeitsbereich ordentlich erweitert. Ich stecke fast täglich Dinge in männliche Körperöffnungen. Ich wirke hier und da mit den Fingern oder elektrischem Strom ein und ich bringe Kochsalzlösung ins Spiel, um pralle Effekte zu erzeugen. Aber in letzter Zeit merke ich, dass ich mit meinen Kenntnissen in der Behandlung meiner Klienten nicht so weit komme, wie ich gerne würde. Hier kommen Sie ins Spiel. Wären Sie bereit, mir aus Ihrer fachlichen Kompetenz heraus Rückmeldungen zu dem zu geben, was ich mit meinen Klienten anstelle?

Ich habe dem Herrn Doktor in Wahrheit natürlich mit ganz anderen Worten erzählt, was meinen „Klienten“ in den Sessions regelmäßig blüht! Aber diese Worte sind ja nicht jugendfrei und ihr könnt euch sicher auch so vorstellen, welche Bilder in seinem Kopf lebendig geworden sind, so dass er sich von Wort zu Wort mehr auf seinem Sessel gewunden hat.

Ich finde das richtig süß, wie er sich sein aufkeimendes Interesse nicht ansehen lassen will!

Jetzt nickt er. „Ja, wenn Sie schon einmal da sind, können wir so ein Gespräch gerne führen. Was haben Sie denn für Fragen?“

Ich lehne mich vor und zeige ein breites Lächeln, das ein wenig hungrig aussehen muss. „Lassen Sie uns meine Fragen doch am besten in der praktischen Anwendung durchgehen. Ich behandle Sie, wie ich meine Klienten behandeln würde, und Sie geben mir Rückmeldung und sagen mir, wie ich es noch besser machen könnte.“

Ich kann sehen, dass er erregt ist. Ich kann zwar seinen Schoß hinter dem Schreibtisch nicht sehen, aber die Wölbung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

„Das können wir nicht machen“, sagt er stockend. „Sie wollten ein Fachgespräch, aber Sie können mich doch jetzt nicht in meiner Ordination intim – ‚behandeln‘.“

Wie halbherzig sein Widerstand ist. Ich spiele mit und mache ihm etwas Druck: „Herr Doktor, ich habe gerade draußen bei Ihrer Ordinationshilfe 120 Euro für eine private Konsultation bezahlt und Sie haben sich bereit erklärt, mir bei meinem Anliegen zu helfen. Ich würde sagen, Sie tun jetzt was für’s Geld und lassen die Hose runter!“

Er zuppelt auf seinem Stuhl wie ein kleiner, pubertärer Junge. Wie schön, dass ich mir gerade diesen Urologen ausgesucht habe.

„Los, wir haben nicht ewig Zeit! Ich will Sie in einer Minute hier auf Ihrer Untersuchungsliege haben, mit nacktem Unterkörper und angewinkelten Beinen. Den Arztkittel können Sie anbehalten, der unterstreicht so schön Ihre fachliche Autorität.“

Er beißt die Zähne zusammen. Ganz klar gehen ihm im Moment wilde Gedanken durch den Kopf, die verhindern, dass er sich über meinen kleinen Spott echauffieren kann.

„Na schön, wenn es der Weiterentwicklung Ihrer Zunft dient…“, tut er jetzt recht jovial, während er tatsächlich seine Schuhe und seine Hose auszieht und sich auf die Liege setzt.

„Wo finde ich die Latexhandschuhe und was ich sonst noch brauche?“, frage ich routiniert.

„Links hinter Ihnen auf der Kommode. In der Schublade darunter finden Sie auch noch… weitere Utensilien.“

„Dann legen Sie sich endlich hin und spreizen die Beine!“

Ich ziehe einen der bereitstehenden Handschuhe über und nehme das kleine Fläschchen mit medizinischem Gleitgel mit zum Herrn Doktor. „Sie stehen ja auf meine Doktorspiele, will es mir scheinen“, flüstere ich hinterlistig und streichle über seine heftige Verhärtung im Genitalbereich.

Bevor ich richtig beginne, greife ich in meine Handtasche und lege einen Knebel sowie ein paar schön verknotete Seile neben seinen Kopf. „Später will ich noch etwas über möglichen Lustgewinn jenseits der Schmerzgrenze lernen. Da hilft es Ihnen vielleicht, wenn ich Sie daran hindere, halbnackt in den Warteraum zu flüchten oder verräterisch zu schreien. Entspannen Sie sich, Herr Doktor…“
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Autorin: Fräulein Eder

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