Politisches

STUDIO

Sexarbeit ist Arbeit!

Wir Inhaberinnen des LUX sehen unsere eigene Tätigkeit als Domina oder Bizarrlady als unsere Profession.
Eine Definition, was in diesem Kontext politisch ist, nimmt jede von uns dreien anders vor. Das sind sowohl  Diskurse zu freier Berufswahl und Fortbildungsmöglichkeiten in unserer Branche, zum Recht auf sexuelles Glück und sexuelle Heilung, als auch die Schaffung von Rechtssicherheit in der Prostitution oder die Möglichkeit zu freiem, legalem Arbeiten für alle Erotikdienstleister.

Einig sind wir uns darin, dass die Stigmatisierung und die Doppelmoral in unserer Gesellschaft die Tätigkeit in der Sexarbeit sehr erschwert, wenn nicht sogar für viele unmöglich macht. Dabei benutzen wir das das Wort Sexarbeit statt Prostitution, denn damit ist die gesamt Bandbreite der Branche abgedeckt. Für uns sind alle Kolleginnen und Kollegen gleichwertig, egal ob sie in einer Tabledance-Bar arbeiten oder auf dem Straßenstrich, Hotelbesuche als Escort machen oder sich in einem Dominastudio als Sklavia verdingen.
Es handelt sich dabei um sexuelle Dienstleistungen, um deren Anerkennung es uns geht.
Unser Engagement ist auch eine Ode an unseren Beruf. Wir sehen uns alle drei in erster Linie als Sexarbeiterinnen und nicht als Betreiberinnen. Trotz der besonderen Rolle, die wir als Studioinhaberinnen einnehmen, sehen wir uns auf Augenhöhe mit allen Kolleginnen, gleich auf welche Art und Weise sie anschaffen, in welchen Ländern und Regionen sie schon gearbeitet haben und welche Erfahrungen sie mitbringen.

Wir setzen uns ein für die Anerkennung von Sexarbeit als Beruf!
Wir setzen uns ein für faire Arbeitsbedingungen im Bereich sexueller Dienstleistungen.

Velvet Steel und Johanna Weber sind politische Sprecherinnen des BesD e.V., Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistung und im Beirat von bufas, dem Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter

Emma Steel und Johanna Weber engagieren sich bei Hydra e.V., Treffpunkt und Beratung für Prostituierte.