BDSM und Ritual

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Für alle, die BDSM Rituale anbieten und durchführen möchten

Genauso intim und höchstpersönlich wie sexuelle Vorlieben und Fetisch sind die Gründe dafür,
warum wir uns für bestimmte BDSM Szenarien entscheiden.

Ein Grund kann sein, ein albernes Rollenspiel zu genießen und den Alltag zu vergessen.

Ein Grund kann sein, etwas neues lernen zu wollen.

Ein Grund kann sein, jemandem einen Gefallen zu tun.

Ein Grund kann sein, eine persönliche Vorliebe auszuleben mit dem Wissen, dass sexuelle

Entladung so besonders schön ist.

Es gibt unzählige weitere Gründe, und sie sind alle wunderbar, solange die Ethik gewahrt bleibt.
Es gibt auch die Möglichkeit, BDSM Szenarien zu nutzen, um ganz bewusst Transformation, Veränderung herbeizurufen.


Das kann, muss aber auch gar nicht in spirituelle Praxis eingebettet sein.
Der Anfang ist immer, sich klar zu machen, was die Intention ist.
Zum Beispiel könnte die Intention sein, einer Beziehung eine neue Bedeutung zu geben und das durch ein Ritual unter Freunden zum Ausdruck zu bringen. Etwa könnte der langjährige Liebhaber nach diesem Fest zum sexuellen Diener seiner Herrin geworden sein.

Oder die Intention könnte sein, mit einer Trennung klarzukommen und für sich selbst einen Schlussstrich zu ziehen. Die Bitte der Trauernden an die Person, die das Ritual anbietet könnte sein, sie so lange zu schlagen, bis Tränen oder Wut möglich sind.

Oder die Intention könnte sein, ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit zu finden, um sich auf eine Herausforderung vorzubereiten. Die Form des Rituals könnte mit einer Ganzkörperfesselung zu tun haben.

In diesem Workshop geht es darum, wie groß angelegte oder auch alltägliche Rituale auf eine Weise angeboten werden können, die für alle Beteiligten wenigstens zufriedenstellend, hoffentlich aber eine wirkliche Bereicherung sind.

Dabei gilt es in der Vorbereitung, nicht nur die Intention klar zu haben, sondern auch Setting, Aufbau, Techniken, Zeitmanagement und Aftercare/ Herunterkommen zu planen.

Genauso wichtig ist es, dass die Person, die das Ritual anbietet, sich selber vorbereitet und sich in einen Modus begibt, der es möglich macht, andere Menschen mitzunehmen in eine ganz besondere Stimmung, zu einem ganz besonderen Ereignis. Dazu braucht es Authentizität.

Ein Ritual kann gelingen, wenn die Beteiligten es ernst meinen und es kein „so Tun als ob“, kein Verstellen gibt.

Humor ist trotzdem erlaubt! Sogar erwünscht!

Inhalt des Workshops sind also einerseits verschiedene Settings und Szenarien, die für Rituale genutzt werden können.
Andererseits geht es darum, dass alle Teilnehmenden für sich ergründen, was für sie authentisch ist und was vielleicht Hindernisse sind, die eigene Authentizität zu spüren.
Und selbstverständlich wird während des Workshops ein Ritual zelebriert!

MITZUBRINGEN:
bequeme, „authentische“ Kleidung

GEEIGNET FÜR:
Der Kurs ist geeignet für alle, die beruflich oder privat BDSM Rituale anbieten wollen.

Snacks und Getränke sind im Preis inbegriffen.

Mittags gehen wir in einen der leckeren Imbisse direkt vor der Haustür (Extrakosten).

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DOZENTIN:

Emma Steel

Performancekünstlerin und Domina in Berlin, Hof/ Franken und Toronto. Sie ist interessiert an Kommunikationsex-perimenten, die den Rahmen sprengen, an Humor in Sessions und daran, wie wir uns unserem eigenen inneren Monster nähern können und gleichzeitig professionell bleiben. In ihren vielfältigen Workshops ist ihr wichtig, dass Fehler machen und dumme Fragen stellen erlaubt ist - dann ist gemeinsames Lernen möglich.

Webseite: www.lady-emma-steel.com
Mail: lady_emma_steel@gmx.de
Tel: 0176 - 7857 1794

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KURSINFOS:

Datum: siehe rechte Spalte

Uhrzeit: 11:00 - 19:00 Uhr

Ort: Studio Lux


Kosten: 95,- Euro
 oder 85,- Euro für Mitglieder des BesD oder Hydra oder bei anderem
Aktivismus für Menschen in der Sexarbeit.

Bezahlung ist auch direkt vor Ort möglich

NUR MIT ANMELDUNG

 

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