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"Was ist denn hier los?"

von Johanna Weber

Domina und Zofe - Johanna Weber und die freche Lotte

„Ob ich nicht Mal eine Zofe bei einer Session mit dazunehmen könnte?“ So fragte mein Stammgast, und sofort wurde mir bewusst, wie lange ich schon nicht mehr mit Zofe gespielt hatte. Wird Mal wieder Zeit. Ich dachte sofort an
die freche Lotte.
Und ich erlaubte mir den Spaß nicht sie, sondern ihre Dienstherrin zu fragen ob ich sie denn Mal ausleihen dürfe. Kollegin Velvet Steel, die ich öffentlich im Domina-Forum deshalb anschrieb, ging auf das witzige Spiel sofort ein und stellte mir ihre Lotte zur Verfügung. Dies mit einem Zwinkern, denn sie wusste natürlich, dass ich Lotte selber fragen würde.

Lotte und ich kennen uns schon länger, aber dies war unsere erste Session zusammen. Sie kam pünktlich und hatte drei verschiedene Outfits zur Auswahl mit. Ich entschied mich für klassische Spitze. Die Dessous standen ihr vorzüglich. Ja, das muss man schon sagen. So ein junges Ding sieht schon hübsch aus in knapper Unterwäsche.

Heute versteht man unter einer Zofe ja was anderes als früher. Damals  musste eine Domina noch als Gehilfin in einem Studio anfangen. Sie hatte sich hoch zu dienen. Nun, das war auch vor meiner Zeit, und es klingt schlimmer als es ist, denn die Kolleginnen gestalteten sich das sehr vergnüglich. Eines der üblichen Spiele mit der Zofe oder Lern-Domina hieß
„Was ist denn hier los?“.

Das ging folgendermaßen:
Zu Beginn der Session ist man zu dritt.  Der Zofe wird aufgetragen, sie solle IHN für das Spiel fertig machen. Aufpassen, dass er vernünftig duscht und ihn dann die Hand- und Fußfesseln anlegen und damit am Kreuz fixieren. Die Herrin verlässt den Raum. So eine ordentliche Zofe ist natürlich ein komplett lüsternes Ding. Kaum lässt man sie mit dem Mann alleine, schon vergreift sich an ihm. Manch eine fängt schon beim Duschen damit an, die nächste fixiert ihn erst pflichtbewusst und lockt ihn dann mit ihren Reizen, die nächste wird handgreiflich,.... Immer wieder was Neues, was man als Domina mit den Zofen erlebt.
Und dann ist es endlich so weit.
Der große Auftritt der Herrin und Gebieterin kommt. Ich muss jedes Mal innerlich ein wenig schmunzeln, denn die Domina muss lautstark die Tür aufreizen und geräuschvoll eintreten... nein, auftreten meinte ich. Dann muss sie stutzen und empört „Was ist denn hier los?“ ausrufen. Selbst wenn beide Ertappten das Spiel kennen, zucken sie unweigerlich zusammen. Herrlich!

Davon hatte ich meinem Stammgast erzählt, und nun saßen wir also zu dritt zusammen. Lotte durfte im Vorgespräch auch noch ein Paar Fragen stellen, aber natürlich nicht zu viele, denn dann würde sie ja aus der Rolle fallen.
Ich gab ihr den oben beschriebenen Arbeitsauftrag, und ich ließ die beiden alleine.
Lotte machte sich ans Werk und ich lümmelte mich derweil bequem in der Küche bei einem Espresso. Nach einer guten Weile ging ich leise zur Tür des Spielzimmers, und freute mich auf meinen filmreifen Auftritt.

Jedoch macht mir Lotte fast einen Strich durch die Rechnung, denn was mir im Spielzimmer geboten wurde, war wirklich der Hammer.

Lotte machte ihre Sache so gut, dass ich mir ein Lachen gerade noch verkneifen konnte.
Beinah hätte ich vergessen, meinen Satz zu sagen.
Stammgast, Günter, war ordnungsgemäß fixiert am Andreas-Kreuz. Aber ansonsten war nichts mehr ordnungsgemäß, denn er hüpfte dermaßen lustvoll in seinen Fesseln rauf und runter, dass ich dachte er würde gleich kommen. Lotte kniete vor ihm und lutschte augenscheinlich extrem gekonnt an seinem besten Stück herum.
Auf meine „Was-ist-denn-hier-los-Frage“ blicke sie wie ein Unschuldsengel zu mir auf und fragte ganz unbekümmert: „Wieso?“ Günter nutze die Zeit zum Luftholen und war froh, dass er nichts sagen musste.
„Na, du bist mir ja ein schönes Flittchen...“, es kam mir schon etwas komisch vor, meine langjährige Freundin in der Art zu betiteln. Aber dieses komische Gefühl legte sich schnell, denn das Spiel mit uns dreien gestaltete sich dermaßen lustvoll, dass wir uns alle dem Fluss hingaben....
Lotte erstaunte mich immer wieder, denn sie hat wirklich interessante Ideen. Ob ich sie denn nicht Mal mit dem Umschnalldildo fi.... könnte, und Günter müsste dabei zuschauen? Na, von müssen kann ja bei Günter nicht die Rede sein... Ich wollte sehr vorsichtig zu Werke gehen, denn Lotte sollte ja nicht vergrault werden. Aber, wer hätte das gedacht, das war ihr zu lasch, und sie schob sich das Teil gleich tief rein....

„Ja, da steht sie drauf,“ sagte mir Kollegin Velvet, als ich ihr von dieser Episode mit ihrer Zofe  erzählte.
Ich dürfe die Lütte gerne jederzeit wieder ausleihen :-)

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Autorin: Johanna Weber

Die Zofe, Lotte, hat ihr Studium beendet und geht nun leider einer anderen Beschäftigung nach

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