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Frauen und Queers als Gäste im LUX

von Gemeinschaftsartikel

Türen öffnen zur Vielfalt der Sexualität

Bei uns im LUX sind ja alle Menschen über 18 Jahre herzlich willkommen.
Damit sind auch alle Frauen gemeint und alle, die weder in das klassische Bild von Mann oder Frau passen oder passen möchten oder sich als nicht binär oder trans* oder inter* definieren und alle queeren Menschen, ob lesbisch, bi, schwul, pan...

Die meisten von uns freuen sich sehr, wenn du in eine dieser Schubladen passt und dich mit einer Sessionanfrage meldest.

Ein paar von uns haben dazu etwas aufgeschrieben:


Lady Giorgina
Was mich persönlich bewegt, wenn ich Sessions mit Frauen/Queers anbiete?
Mich bewegt am meisten, wie wunderbar vielseitig, schön und sexy wir sind! Mein Begehren ist kinky und viel mehr an BDSM-Vorlieben geknüpft als an Körpernormen und Geschlechtsidentitäten. Ich glaube nicht daran, das unser Gender unsere sexuellen Bedürfnisse bestimmt, aber sehr daran, das unsere Gesellschaft uns andere Möglichkeiten anbietet, diese auszuleben.
Für viele Frauen und Queers, denen ich begegne, ist es nicht selbstverständlich ihre eigenen Bedürfnisse und Phantasien in den Vordergrund zu stellen und schamfrei auszuleben. Dafür einen passenden und kreativen Rahmen zu schaffen finde ich nicht nur empowernd und inspirierend, sondern auch schlichtweg heiß! Deshalb freue ich mich auf wilde Spiele und aufregende Erlebnisse mit Frauen und Queers, aber auch auf spannende Gespräche mit allen, die „erstmal nur drüber reden wollen“. Für Frauen und Queers die einfach nur mal antesten wollen, ob BDSM euer Ding ist, biete ich spezielle Schnupper-Sessions an. Schreibt mir, wenn ihr mehr wissen wollt – ich freue mich!


Emma Steel
Für mich sind Sessions mit Frauen, mit Queers, mit Trans- und Inter*leuten, mit allen, die sich nicht  als heteronormativ verstehen oder für die Gender eine komplexe Sache ist, einerseits Sessions wie jede andere auch.
Weil sehr oft genau dasselbe gewünscht wird! Nähe, Intimität, intensives gemeinsames Erleben, Rollenspiele, Fußerotik, Latex, Schmerz, Verhöre, Dominanz, Submission… oder oder oder. Weil es sowieso, mit allen Menschen, immer wieder neu und spannend ist.

Andererseits sind diese Sessions einfach deshalb besonders, weil es für die meisten von uns, die in diese Kategorien passen, keine Selbstverständlichkeit ist, eine sexuelle oder BDSM Dienstleistung zu buchen.
Ich weiß das aus eigener Erfahrung - ich hatte schon viele Jahre als Domina gearbeitet, bis es mir in den Sinn kam, mir selber auch mal eine professionelle Sexsession zu gönnen! Es war toll, auf einmal in der anderen Rolle zu sein, mich einer Kollegin anzuvertrauen, ausgefragt zu werden, ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob ihr mein Ding auch gefallen würde, duschen zu gehen vorher, mich auf ihre Ideen einzulassen, die Session wirklich sehr zu genießen! Einfach zauberhaft, mit einer erfahrenen Person zu spielen, die feinfühlig und intuitiv auf meine Wünsche eingehen konnte und offensichtlich selber große Freude hatte…

Ich hab also großes Verständnis dafür, wenn vor einem ersten Treffen erst einmal alle möglichen Fragen und Ideen geklärt werden wollen und wenn es dauert, bis es zu einem Termin kommt. Oder wenn hinter einer Phantasie mehr steckt als nur Spaß oder Lust!
Spaß und Lust sind wunderbare Gründe, eine Session mit mir zu buchen, das ist klar.
Doch wenn ein Erlebnis aus der Vergangenheit bearbeitet werden soll durch BDSM oder wenn es darum geht, alte Glaubenssätze nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch anzugehen (ich bin nicht … genug/  ich bin zu …), dann habe ich dazu meistens große Lust. Das sind nur Beispiele, es kann auch um ganz andere Dinge gehen. Sprich mich gerne auf gestaffelte Preise an!

Und, zu guter letzt: ich bin ja selber, privat, sehr queer und offen für alle möglichen sexuellen Abenteuer. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, unterschiedliche Körper und unterschiedliche Lebensrealitäten rund um Gender nicht nur zu respektieren, sondern das gemeinsame Spielen und Ausprobieren außerordentlich zu genießen! Ich feier es, wenn professionelle Sessions, auf welche Art auch immer, queer sind!


Caritia
I enjoy offering my services to my queer community and B/PoC folx, because it is something that has been sadly lacking for a long time. I personally identify as queer, BPoC, kinky, empathic, dominant, pansexual individual, (to name a few aspects) who presents and lives as a womxn. The stigma held about my body and my chosen way to express my queerness is something I have grappled with for all of my sexual active life (which continues to this day).
Having been into kink for over 20 years, it is clear to me that no matter how we each choose to identify or not, our desire to meet ourselves through others is an essential part of being human. Getting to know my physical, emotional, mental and energetic self is an empowering force to me. And this sense of empowerment is something I wish to share with others like me, to feel and reclaim the joy of being attractive and sexual, however that looks. Finding, respecting and upholding boundaries is also a deep and integrate part of why I enjoy my work offering universal tools to guide us through life.
Experiencing adult play with someone knowledgeable, consensually and in full disclosure of those things that are seen/felt as taboo or shameful, is one of the reason I am so passionate about what I do, as this freedom to explore sensuality and sexuality is something that is rarely afforded time and space especial to queer and marginalised folx. We carry so much around within our bodies and sometimes it requires expert and experienced hands to unlock, release and help transform what is there.
I have found my experiences with the LGBTIQ community to be far more nuanced and intentioned, carrying a depth of gift I struggle to find within my other client base as a dominant. For me there is more innocence, genuine joy and pleasure within my sessions with queer folx and womxn, as well as an appreciation for the gift they are giving to themselves in coming to see me. For example, my shibari practice allows me to find different ways to feel one's body, allowing for possibility of relating to yourself and your being differently, a way that is nourishing, as well as healing (for some), as you are seen/felt/perceived from a new place or form, your home (body) that may have become unrecognisable or a little neglected with all of the work, care taking, scheduling, and other activities that present in our lives to offer distraction. I truly wish to offer my collection of gifts and knowledge to those I hold dear – known and unknown, queer and unusual beautiful creatures. To sense the pleasure of queer kink within my sessions more often, to rediscover a grounding in our pleasure home.
What do I offer :- Shibari (Japanese style rope bondage), Domination, Breath Play, Sensation & Impact, Kink Ritual sessions, Foot Worship or a kink elements massage.
My sessions fee can be negotiated with those self identifying queer, non-binary, gender fluid, trans, interesex, gender non conforming, lesbian folx, who which to explore a different side of themselves.
With love Caritia


Sophie Frey
Für mich ist es irrelevant, in welche Schublade unsere Gesellschaft dich eingeordnet hat. Für mich bist du eine Persönlichkeit mit deiner einzigartigen Sexualität, Wünschen, Fantasien und Bedürfnissen.
Ich bin selbst eine bisexuelle Frau und bin gegenüber vielen Spielarten und Spielszenarien offen.
Egal ob offenes Gespräch auf Augenhöhe, lustvolles Körperforschen oder intensives BDSM-Spiel.
Bei meiner persönlichen Entdeckungsreise habe ich unzählige Seminare, Workshops und Selbsterfahrungskurse besucht. Jetzt freue ich mich, dich mit meinen erfahrenen Händen zu empfangen.
Du willst dich besser spüren, erfahren, wo deine Grenzen liegen, deinen Kopf abschalten oder in die Welt der Unterwerfung eintauchen? Lass uns gemeinsam auf eine wunderschöne, bereichernde und unvergessliche Reise gehen.
Trau dich an deine Grenzen zu gehen, um zu erfahren, dass alle Grenzen im Kopf sind.


Dominus Berlin
Insbesondere als bisexueller Mann werde oft gefragt, auf was ich denn jetzt mehr stehe: Männer oder Frauen? Ist man schliesslich bei Männern nicht gewohnt, das man(n) sich nicht „einsortiert“. Bei mir gilt: Schubladendenken gibt es nicht, denn grade in puncto BDSM verfliessen Geschlechter für mich vollkommen. Wenn ich spüre, dass mir jemand gibt, was ich brauche, dann ist es unerheblich, ob- was oder gar wieviel da zwischen den Beinen baumelt. Es zählt - bzw. erregt die Hingabe eines Menschen für mich. Ist das Gegenüber bereit sich auf mich bzw. ein neues Abenteuer einzulassen? Lässt mich das Gegenüber zu? Lässt man mich passieren? Jedes mal, wenn ich das „ja“ spüre, dann macht man mich an - man macht mich „geil“. 

Nicht missverstehen: Geschlechtsidentitäten ignoriere ich nicht, denn man kann sie auch prima in Spiele einbauen zB. bei einer Ausbildung einer TV Zofe.

Auch das leidige Thema der körperlichen Ästhetik beantworte ich gleich. Es ist für mich  irrelevant, ob das Gegenüber schön, durchschnittlich oder eben keine Blicke auf sich zieht. Wer mich in seine tiefen - und ich meine wirklich tiefen-, sexuellen Bedürfnisse einweiht und mir darin einen Platz anbietet, der kann sich meiner Begeisterung sicher sein. Ich will eine intensive Verbindung, auch wenn sie zeitlich begrenzt und monetär vergütet wird: hier geht es einen Verbindung zwischen Seelen und der Entwicklung einer ganz eigenen, erotisch-individuellen Geschichte für einen Abend.


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