Die freche Lotte

frech, frecher, am frechsten

zurück zu TEAM

Alter: Mitte 20

Lieblingsaktivitäten in einer Session:
1. Nippletorture
2. Deepthroaten
3. Erziehungsspiele
4. Provozieren
5. Natursekt

Aktuelles Lieblingsspielzeug:
Bei meinem Magic Wand muss ich mich wirklich zusammenreisen nicht gleich zu kommen. Meine Herrin Lady Velvet Steel wendet den Zauberstab mit Vorliebe bei mir an, um mich erst ordentlich aufzugeilen und dann sehnsüchtig leiden zu lassen, während ich eigentlich mehr will und dann drum betteln muss.

Was für eine Zofe bist du?
Als Zofe sollte ich mich ja eigentlich meiner Herrin als gute Dienerin erweisen, ihr Klammern, Paddel und Seile für deine Vergehen reichen. Ehrlich gesagt ist mir das viel zu langweilig, weil als notgeile junge Göre ist dein Körper mein Spielbrett, an dem ich mich mit spitzbübischem Grinsen bediene. Weder bei deinen noch bei den Nippeln meiner Herrin kann ich widerstehen reinzubeissen. Zumindest von meiner Herrin handel ich mir dann aber sofort eine saftige Ohrfeige dafür ein. Noch kann ich meine Hände von deinem Schossspross fern halten. Dafür eignet er sich auch viel zu gut, um mir meinen Gaumen oder punktgenau genau mein Lustzentrum zu massieren. Außerdem solltest du deine Kronjuwelen in Sicherheit bringen, ansonsten glänzen meine Augen vor Freude sie mit deinen Schuhbändern abzubinden, sie zu kneten, ziehen oder mit meinen Pfenningabsätzen reinzupieksen.
Meine liebste Konstellation ist die hierarchische Position zwischen meiner Herrin und dir einzunehmen, wo ich zwischen devot und dominant switchen kann: Deswegen bin ich ja schließlich Zofe. Wenn ichs zu bunt treibe, wird dich aber meine Herrin schon damit beauftragen mich zu bestrafen. Apropos Herrin, die verleiht mich bei lieben Nachfragen auch gerne an eine der anderen Damen des Hauses... Und wenn sie grade alle beschäftigt sind, bleibt mir auch nichts anderes übrig als mich von dir alleine erziehen zu lassen. Dabei musst du aber aufpassen, dass ich nicht anfange dich böse anzugucken und den Spiess umzudrehen.

Was macht dich dabei aus?
Lady Velvet Steel findet ja meine Gesichtsgrimassen beim gemeinsamen Spielen immer herrlich. Ja nur blöd, dass Du das auf den Fotos bisher nicht verifizieren kannst :-P
Wenn ich mit dir im Raum bin und die Tür hinter uns zufällt, die Herrin grade nicht guckt, dann werd ich gern mal ganz schön ungezogen. Überhaupt, also deine Grenzen einhalten find ich schon nicht ganz so leicht, sind es doch grad jene die mich in Versuchung führen, zu schauen, wie weit ich gehen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Das merk ich aber erst, wenn ich mir die Rechnung schon längst eingehandelt hab. Meiner Herrin gegenüber behaupte ich dann natürlich, dass du das provoziert hättest. Du solltest mir also klare Grenzen setzen, ansonsten geht nichts über meine Herrin, die drauf aufpasst, dass meine Finger da bleiben, wo sie sein sollten.
Bisher waren alle Versuche mir gute Manieren bei zu bringen für die Katz'. Manche meinen sogar ich wär ein total hoffnungsloser Fall. Aber vielleicht ist das ja auch nur wie bei anderen hoffnungslosen Fällen so, dass ich mir ungeteilte Aufmerksamkeit von dir und meiner Herrin aktiv hole, solang du mir keine angemessene Belohnung fürs artig sein verspricht?!
Überhaupt Aufmerksamkeit: Wenn du mir deine volle Aufmerksamkeit versprichst, dann kann ich tatsächlich ganz zahm und passiv werden.

Was ist Dominanz/Submission für dich?
Das geheimzuhaltende Kopfkino. Von der Kirche verboten und praktikziert zugleich. Festgehalten in Stichen, Gemälden und in Schmuddelheften. Sehnsüchte, die sich nachts unter der Bettdecke bemerkbar machen, die man scheut gegenüber den Liebsten zu kommunizieren. Ein drohender Gesichtsverlust? Der Mut sich eigene Bedürfnisse einzugestehen und zu kommunizieren. Tiefes Luftholen und über den eigenes Schatten springen. Ein letztes Rückzugsgebiet wo man ganz sich selbst sein und spielen, ausprobieren und experimentieren darf ohne sich jemand beweisen zu muessen.

Was liebst du an SM?
Die Überraschungen, die ich immer wieder erlebe. Die Überraschungen meiner eigenen unvorhersehbaren, unerwarteten Reaktionen, wenn ich mir erst denke, dass ich das Lutschen deiner Zehen total widerlich finden werde und dann aber plötzlich ein ganz überschwemmtes Feuchtgebiet hab. Die Überraschung, wie das Spiel die eigene Dynamik findet. Die Überraschung, dass alles immer relativ ist und nie festgeschrieben. Was ich bei der einen Person zum absoluten Tabu erkläre, kann mit dir viel Spass machen. Die Überraschung zu sehen was dich unerwarteter Weise antörnt und die Herausforderung meine Fehler wieder auszubügeln. Das sehr zufriedene Lächeln auf unseren Lippen am Ende unserer gemeinsamen Zeit.

Wie hast du angefangen mit dieser Profession?
Es schlugen schon früh ach zwei Herzen in meiner Brust: Einmal das artig bürgerliche und einmal dasjenige, das sich vom Reiz des verbotenen verzaubern lässt. Das ich Sexarbeit machen möchte, wusste ich schon sehr früh, daher hab ich mich Jahre lang damit beschäftigt, ohne tatsächlich darin zu arbeiten. Ich hab erst angefangen simplen Sex ohne Machtspiele anzubieten. Gelegentlich wurde nachgefragt, ob ich mich denn auf Spiele einlassen würde: Cross-dressing, Piesacken des Gehänges, Tätscheln meines Hinterns... Grundsätzlich lasse ich mich auf alles mindestens einmal ein und entscheide hinterher, ob ich es gut finde oder künftig lieber die Finger davon lasse. Zeitgleich hab ich angefangen privat ein bisschen mit Bondage rumzuexperimentieren. Die Lust auf mehr war geweckt.
Über die Hurenbewegung lernte ich Lady Emma Steel, dann Johanna Weber kennen. Anfangs hatte ich die Haltung, dass man für den Bizarrbereich ultrakreativ sein müsste, nur nach paar Jahren war mir die 0-8-15-Sparte gar etwas zu eintönig geworden. Wie es der Zufall so will trat dann Lady Velvet Steel in mein politisches Umfeld. Nach einem Spätherbstabend voller Hurenpolitik, Anektoden, frischem Obst und Ingwertee, meinte ich zu ihr, ob sie denn eine Zofe gebrauchen könnte. Und so kam eines zum anderen.
Mit „Ich war jung und brauchte das Geld.“ kann ich mich später also definitiv nicht rausreden ;-)

Was hat sich seither verändert?
Vieles. Ich hab gute Erfahrungen mit dem eigenen Outing und schlechte Erfahrungen mit Zwangsouting gemacht. Ich habe ein sicheres Kissen, mit dem ich in aller Ruhe und Gemütlichkeit studieren kann. Weder als ich anfing, noch jetzt sehe ich Sexarbeit für mich als die einzige Option in meinem Leben an. Sie ist mir jedoch eine lieb gewonnene Bereicherung meines Lebens geworden, die ich auf jeden Fall als zweites Standbein neben dem weiteren Studium und späteren Beruf fortsetzen will.

Liebe Grüße,
die freche Lotte